IRSA Lackfabrik Irmgard Sallinger GmbH


INFO ALLGEMEIN

Verpackungsregistrierung
Lucid


https://lucid.verpackungsregister.org

Bescheid über die erstmalige Registrierung nach § 9 VerpackG
I R S A Lackfabrik Irmgard Sallinger GmbH wird ab 01.01.2019 als Hersteller von
systembeteiligungspflichtigen Verpackungen mit den in der Anlage aufgeführten
Registrierungsdaten unter der Registrierungsnummer D E2504949888864 registriert.


Unser Entsorgungpartner ist

Interseroh

Alle IRSA Verpackungen sind bei unseren Entsorgungspartnern lizenziert und werden nach dem Gebrauch einer umweltgerechten Wiederverwertung zugeführt.

Vertragsnummer: 100492

Wenn Sie mehr über das Thema Verpackungsentsorgung oder unsern Partner in Sachen Wiederverwertung wissen wollen, klicken Sie bitte auf folgenden Link

www.interseroh.com

INTERSEROH
Aktiengesellschaft zur Verwertung
von Sekundärrohstoffen
Stollwerckstraße 9a
51149 Köln
Fon.: 02203/9147-0
Fax: 02203/9147-394

Interseroh Klimaschutzzertifikat zum Download

IRSA ist Mitglied im DGNB


Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen.

Die DGNB versteht sich als ein gemeinnütziger Verein zur Förderung des nachhaltigen Bauens und Betreibens der gebauten Umwelt. Die DGNB ist nicht vorrangig ökologischen oder ökonomischen, sondern gesellschaftlichen Zielen verpflichtet. Sie ist eine von ihren Mitgliedern getragene Organisation, die Nachhaltigkeit auch als Ausweitung des Demokratieverständnisses auf künftige Generationen begreift.

Der Anspruch der DGNB
Die DGNB ist die führende Kompetenzplattform zum Thema Nachhaltigkeit in der gebauten Umwelt. Sie ist eine globale Gemeinschaft interessierter und qualifizierter Mitstreiter.

Der DGNB Navigator unterstützt Architekten, Planer, Bauherren und alle ausführenden Akteure in einer der wichtigsten Projektphasen – bei der Planung.

IRSA Produkte finden Sie im DGNB Navigator- einem intelligenten Produktsucher. Informationen zu den bei der DGNB registrierten IRSA Produkten erhalten Sie unter http:// www.dgnb-navigator.de/Product (wählen Sie unter „Hersteller" einfach IRSA aus).

Mit dem DGNB Navigator, der einfach und schnell Produkte mit definierten Filtermöglichkeiten sucht, liefert das Tool komprimierte, aussagekräftige Ergebnisse. Die Datenbank stellt die relevanten Nachhaltigkeitsaspekte von Produkteigenschaften auf einen Blick und auf die DGNB Kriterien abgestimmt zur Verfügung - zum Beispiel Produktbeschreibungen, Produktkataloge, Produkt-Zertifikate und Kontaktmöglichkeiten zum Hersteller. Für verschiedene Projekte können individuelle Merklisten mit ausgewählten Produkten angelegt und gespeichert werden und haben so immer die verschiedenen Produkteigenschaften im Blick. Auf einen Klick erhalten Sie die gewünschten Detailinformationen. Die Nutzung ist kostenlos

Volle Transparenz für Architekten und Planer. Fundiert planen. Richtig entscheiden.

Informationen rund um die Themen

„Prävention von Sanierungsproblemen",
„Umwelt und Chemie",
„Geruchsbelästigung",
„Arbeitssicherheit",
„Fugenbildung, Gesundheit und Raumklima",
„sachgemäße Pflege und Reinigung des Bodens":
Renovierung von Altböden und Neuverlegung von Holzfußböden:
Was ist vor den Parkettarbeiten zu beachten?


Nach der TRGS 617 sollten keine stark lösemittelhaltigen Oberflächenbehandlungsmittel, sondern schadstoffarme Produkte eingesetzt werden. Zusätzlich ist darauf zu achten, dass Wasserlacke und Öle vom DIBt geprüft und bauaufsichtlich zugelassen sind. Alle zugelassenen Produkte sind aus Sicht des DIBt (Deutsches Institut für Bautechnik)gesundheitlich unbedenklich. Bei den IRSA Produkten achten Sie bitte auf die „Z.- Nummern", im Internet (www.irsa.de/Produkte/Bodenschutz) und auf den Gebinden ersichtlich.

Damit die Parkettarbeiten erfolgreich durchgeführt werden können, weisen wir auf folgende Besonderheiten, die außerhalb des Verantwortungsbereiches des parkettlegenden Betriebes liegen, hin:

  1. Wachsrückstände bei der Renovierung von Altböden
    In den Fugen von Altböden können auch nach gründlichem Abschleifen Wachsrückstände verbleiben, die bei der Versiegelung zu Benetzungs- und Haftungsstörungen führen können. Dieser Gefahr kann durch Verwendung von speziellen Grundierungen in der Regel entgegengewirkt werden.
  2. Silikon-Einschleppungen
    Teilweise arbeiten Fremdgewerke mit silikonhaltigen Materialien (Montageschäume, Dichtungsmassen etc.). Es ist zwingend erforderlich, dafür zu sorgen, dass keine silikonhaltigen Materialien eingeschleppt werden, da diese Stoffe bereits in geringsten Spuren zu Benetzungsstörungen des Versiegelungslackes führen. Diese Störungen sind in der Regel nur durch nochmaliges Abschleifen und Neuversiegeln zu beheben. Da diese Verunreinigungen vor der Versiegelung nicht sichtbar sind, muss die Verwendung silikonhaltiger Materialien generell untersagt werden.
  3. Sanierung von Mehrschichtparkett - Enthaftung der Decklamellen
    Es ist bekannt, dass es bei Mehrschichtparkett Probleme mit der Verklebung bzw. Verpressung der Decklamellen geben kann. Durch die im Jahresverlauf stets wechselnde Holzfeuchte entstehen ständig Spannungen zwischen den Decklamellen und der Mittel/Gegenzuglage, die hohe Anforderungen an die Verklebung stellen.
    Kommt es nun bei der Sanierung zu zusätzlichen Belastungen durch Schliff oder in Form von Quelldruck oder Zugspannung des Lackfilms, kann es zu einer teilweisen oder völligen Enthaftung der Decklamellen kommen. Hochstehende Ecken und Kanten, konkave Schüsselungen oder lose liegende Decklamellen sind die Folge.
  4. Geruchsentwicklung in den ersten Tagen nach der Oberflächenbehandlung
    Auch bei Verwendung von schadstoffarmen Wasserlacken oder lösemittelfreien Ölen ist in den ersten Tagen nach dem Auftragen ein produkttypischer Eigengeruch wahrnehmbar. Moderne Wasserlacke enthalten geringe Mengen Lösemittel (siehe Giscode), die während und nach dem Aushärten des Lackes an die Umgebungsluft abgegeben werden. Bei oxidativ trocknenden Ölen entstehen Spaltprodukte von Fettsäuren, die bereits in geringsten Konzentrationen geruchlich wahrnehmbar sind.
    Daher ist stets in den ersten Tagen nach einer Oberflächenbehandlung auf intensive Lüftung zu achten, um ein rasches Abklingen der Raumluftbelastung zu erreichen.
    Professionell vermarktete Wasserlacke und Öle sind vom DIBt geprüft und bauaufsichtlich zugelassen. Alle zugelassenen Produkte sind aus Sicht des DIBt gesundheitlich unbedenklich. Weitere Informationen über die beim DIBt zugelassenen Produkte finden Sie unter www.dibt.de/de/Data/Aktuelles_Ref_II4_1_OFM.pdf.
  5. Ausreichende Lüftung ist wichtig - besonders während der Heizperiode
    Sie sollten immer auf regelmäßige Lüftung und ein gleichmäßiges Raumklima achten. Pflegemaßnahmen sind erst dann durchzuführen, wenn das neu aufgebrachte Lack- oder Imprägnier- System durchgetrocknet ist. Zu trockene Luft ist aus gesundheitlicher Sicht ohnehin bedenklich, da das Wohlbefinden in zu trockener Luft beeinträchtigt wird. Die Schleimhäute trocknen aus, Infektionskrankheiten werden begünstigt.
  6. Fugenbildung bei Holzfußböden
    Holz ist ein Naturprodukt und passt sich dem Raumklima an. Bei einem idealen Raumklima (20°C / 50% rel. Luftfeuchtigkeit) stellt sich eine Holzfeuchte von ca. 9% ein. Deshalb wird Holz mit dieser Holzfeuchte verlegt. Bei höherer rel. Luftfeuchtigkeit nimmt das Holz Feuchtigkeit auf und quillt, während eine niedrigere rel. Luftfeuchtigkeit zur Abgabe von Feuchtigkeit und zum Schwinden des Holzes führt.
    Die Ursache jeder Fugenbildung ist somit in einer Schwankung der Holzfeuchte begründet. Um eine übermäßige Fugenbildung zu verhindern, muss daher durch sorgfältiges Arbeiten bei der Verlegung, sowie durch Gewährleistung eines guten Raumklimas während der Nutzung die Schwankung der Holzfeuchte auf ein Minimum reduziert werden (siehe Punkt 5). Ein ungleichmäßiges Fugenbild kann auftreten und ist hinzunehmen.
  7. Klebstoffbett
    Bei der Renovierung von Parkett muss auch das Alter des Kleberbettes berücksichtigt werden. Die Klebstoffe verlieren an Elastizität und Klebekraft und es muss bei der Renovierung geprüft werden, ob es noch intakt ist. Durch das Schleifen des Parketts und durch die Spannung der nachfolgenden Versiegelung kann sich das Parkett vom Untergrund lösen. Lassen Sie sich von Ihrem Parkettleger beraten.
  8. Richtig pflegen und reinigen
    Zum Schluss weisen wir auf die Notwendigkeit der regelmäßigen und abgestimmten Pflege Ihres Parkettbodens hin. Eine entsprechende Pflegeanweisung steht Ihnen zum Download bereit (www.irsa.de/download/Pflegeanweisungen).

Die hier aufgeführten Hinweise und Angaben entsprechen bestem Wissen nach derzeitigem Stand der Technik. Sie dienen zur Information und als unverbindliche Richtlinie. Haftungsansprüche können daraus nicht abgeleitet werden. Im Zweifelsfall sind entsprechende Probe-Oberflächenbehandlungen durchzuführen. Unsere Empfehlungen der Technischen Datenblätter Etiketten und anderer technischer Informationen sind ebenfalls zu beachten.

Informationen zur GISBAU, zum GIS-Code und zur Decopaint-Richtlinie:

Auf den IRSA Etiketten und Technischen Datenblättern befinden sich Hinweise zu den Inhaltsstoffen bzw. zum Lösemittelgehalt des jeweiligen IRSA Produktes. Diese  werden durch den GIS-Code und mit Hilfe der Angaben zur Decopaint Richtlinie 2004/42/ EG aufgezeigt.

Wollen Sie mehr wissen, dann klicken Sie hier:

Was bedeutet der Giscode auf den IRSA Etiketten?
Das Gefahrstoff-Informations-System der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (Gisbau) teilt Gefahrstoffe in verschiedene Produktgruppen ein, die mit einem definierten Gis-Code bezeichnet sind.Das Informationssystem der Baugenossenschaft mit Betriebsanweisungen von IRSA Produkten zum Download finden Sie unter
http://www.wingis-online.de/wingisonline/Default.aspx).

Auf den Etiketten der IRSA Produkte finden Sie den jeweilig zum Produkt passenden Giscode. Ergänzend finden Sie die Angaben zu den genauen Mengen von Lösemitteln, die laut Decopaint Richtlinie maximal im Produkt beeinhaltet sein dürfen, bzw. wieviel Lösemittel effektiv im Produkt beinhaltet sind (letzte Ziffer).

Was bedeuten die Decopaint-Codes * auf den IRSA Etiketten und Technischen Datenblättern?
Die Klassifizierung der IRSA Produkte nach der Decopaint-Richtlinie (Lösemittelanteil) findet sich in abgekürzter Form auf dem Etikett und in ausführlicher Beschreibung auf unseren technischen Datenblättern.