IRSA Lackfabrik Irmgard Sallinger GmbH


Parkettlack, Holzwasserlack, Holzversiegelung, Parkettversiegelung, Holzlack, Grundierung Decklack Bodenversiegelung Versiegelung für Parkett-, Holz- oder Bambus und Kork-Böden

Mit einem Parkettlack oder Parkettversiegelung, sei es ein umweltfreundlicher Wasserlack oder ein lösemittelhaltiger Siegel, wird die Oberfläche alternativ zum Öl vor chemischen wie mechanischen Einwirkungen geschützt. Durch das Auftragen eines Lackes wird ein Film erzeugt, beim Auftrag einer Imprägnierung (nicht schichtbildendes Öl) wird das Material zum Beispiel in das Holz einpoliert. Eine Parkettversiegelung beeinflusst technische und optische Eigenschaften der Oberfläche. 

Voraussetzung für jede Art von professionell durchgeführter Oberflächenbehandlung ist, dass die Oberfläche nach dem Schleifen und eventuell nötigen Kitten glatt und gleichmässig erscheint. Die Oberfläche darf z.B. nicht (unterschiedlich) rau sein oder gar Farbflecken, Riefen, durch unsachgemässen Schliff verursacht, zeigen. 

Parkettlack und Parkettversiegelung

Parkettlacke

Die technischen Herausforderungen die beim richtigen Einsatz von Oberflächenschutzmaterialien beachtet werden sollten, liegen am Quell- und Schwindverhalten des Trägermaterials, an der möglichen Verleimungseigenschaft - der sog. Seitenverleimung - der Versiegelung oder Imprägnierung, die auf den Träger appliziert wird, am mechanischen und chemischen Beanspruchungsgrad und an der geforderten Gleitsicherheit und Trittfestigkeit die an die versiegelte oder geölte Oberfläche gestellt wird. Aus Gesundheits- und Umweltgründen sollten umweltfreundliche, z.B. emmissionsarme oder emissionsfreie und zertifizierte Oberflächenschutz-Produkte eingesetzt werden.

Die optischen Gestaltungsmöglichkeiten mit farblosen Siegeln sind die „Anfeuerung“ und  der „Glanzgrad“.

Anfeuerung nennt man die Veränderung des Farbtons bei unbehandelten Rohmaterialien (z. B. bei Holz, Bambus, Kork) die durch den ersten Auftrag einer transparenten Versiegelung (Grundierung oder Decklack) verursacht wird.

Der Glanzgrad ist eine visuelle Wahrnehmung, die bei der Betrachtung von Oberflächen entsteht. Der Glanzgrad wird mit einem sogenannten Reflektometer (z.B. von der Fa Byk Gardener) gemessen. Dabei wird ein konstanter Lichtstrahl in einem definierten Winkel auf die zu messende Oberfläche geschickt; gemessen wird die von der Oberfläche reflektierte Restmenge des Lichtstrahls in %. Die Messung kann bei einem Einfallswinkel von 20° (hochglanz), 60° (mittelglanz) und 85° (matt) durchgeführt werden.

Der Glanzgrad der Bodenfläche wird immer gesteuert mit der zuletzt aufgetragenen Versiegelung, Waches bzw. Pflegemittels.

Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz

Folgende Fragen stehen bei der Nachhaltigkeit von Parkett- und Holzböden im Vordergrund

  • soll der Boden (mehrmals) renovierbar sein?
    „Je nach Qualität können sich bei Fertigparkett nach einer bestimmten Nutzungszeit (ab ca. 10 Jahren) die Lamellen voneinander lösen (.... es ist bekannt, dass es bei Mehrschichtparkett Probleme bei der Verklebung bzw. Verpressung der Decklamellen geben kann. Durch die im Jahresverlauf stets wechselnde Holzfeuchte entstehen ständig Spannungen zwischen den Decklamellen und der Mittel/Gegenzug-Lage, die hohe Anforderungen an die Verklebung stellen. Kommt es nun bei der Sanierung zu zusätzlichen Belastungen durch Schliff oder in Form von Quelldruck oder Zugspannung des Lackfilms, kann es zu einer teilweisen oder völligen Enthaftung der Decklamellen kommen. Hochstehende Ecken und Kanten, konkave Schüsselungen oder lose liegende Decklamellen sind die Folge ......;“ Quelle: www.c-t-a.de/ Download/„Endverbraucherbrief“). Eine Reparierbarkeit ist dann nicht mehr gegeben, soll heissen der Boden kann nicht mehr geschliffen werden.
  • soll das Bodenmaterial später leicht entsorgbar bzw. möglichst recyclebar sein?
    legen Sie bei der Materialwahl Wert darauf, dass Ressourcen effizient verwertet werden, da z.B. Holz nicht unendlich zur Verfügung steht
  • soll das Bodenprodukt bis zu 50 Jahre und mehr haltbar sein?
    (a) nicht nur der Preis des Bodenproduktes sollte beachtet werden, sondern der Wert sollte vermittelt werden (je länger das Produkt hält, umso preiswerter ist es (d.h. die anfänglichen Mehrkosten für die handwerkliche Mehrleistung (schleifen, kitten, siegeln oder ölen). Im Vergleich zu einem Fertigprodukt amortisiert sich eine handwerklich erstellte Oberfläche trotz der damit verbundenen erhöhten Anschaffungskosten bereits nach ca. 5 Jahren und hält i.d.R. länger als 50 Jahre)
  • ein überzeugendes Preis-Leistungsverhältnis soll am ermittelten Wert des Produkts gemessen werden
  • Parkett wie  Oberflächenschutzmittel sollten zu fairen Arbeitslöhnen hergestellt sein (Fair Trade), zum Herkunftsland sollten Angaben gemacht werden können

(a) (in den staatlich herausgegeben Produktlebenszyklen-BBSR Tabellen ist die höchste Produktlebenszyklus 50 Jahre, obwohl Massivholzböden länger halten)

Parkettlack und Holzlack

Parkettlacke zur Parkettversiegelung